Quarantäne

Quarantäne

Erstattung der Entgeltfortzahlung nach dem Epidemiegesetz (Coronavirus)

Wenn es zu Quarantänemaßnahmen nach dem Epidemiegesetz kommt (z.B. Absonderung des Arbeitnehmers oder Schließung eines Betriebes wegen Corona, Masern, Tuberkulose o.ä.), besteht für den Arbeitnehmer Anspruch auf Entgeltfortzahlung nach § 32 Epidemiegesetz (Ausfallsprinzip).

Der Arbeitgeber kann die Erstattung des fortgezahlten Entgelts zuzüglich Dienstgeberanteile zur Sozialversicherung (ebenso allfällige BUAG-Zuschläge) bei der Bezirksverwaltungsbehörde (BH, Magistrat) beantragen. Die Antragsfrist beträgt sechs Wochen ab der Aufhebung der behördlichen Maßnahme.

Es gibt kein österreichweites, einheitliches Antragsformular. Laut behördlichen Informationen aus einigen Bezirken wird dem Arbeitgeber im Falle der Quarantäne eines Arbeitnehmers der Bescheid samt Antragsformular für die Entgelterstattung nach Epidemiegesetz zugeschickt. Dort wo dies nicht geschieht, genügt für die Antragstellung ein formloses Schreiben an die Bezirksverwaltungsbehörde.