!!ACHTUNG!! Gebietskrankenkassa-Rückstände sind gefährlich!!

!!ACHTUNG!! Gebietskrankenkassa-Rückstände sind gefährlich!!

 

­ Nach konkretem Anlass haben wir von der Krankenkasse erfahren, dass ab September die GKK-Rückstände, die nicht die Lockdown-Monate März bis Mai betreffen  UND  für die ein Stundungsansuchen gestellt wurde, eingemahnt werden.

Nach erfolgter Mahnung hat man allerlängstens zwei Wochen Zeit, diesen Rückstand zu begleichen. Verstreicht diese Zeit, wird Exekution geführt. Ist diese erfolglos, wird Konkursantrag gestellt.

Das ist nicht neu, aber viele glauben vielleicht, dass automatisch ALLE Beiträge in der Corona-Krise automatisch gestundet werden, das ist FALSCH!!

Zu fast jedem Zeitpunkt ist ein Ratenansuchen möglich, aber nur unter folgenden Voraussetzungen:

  • Die Rückstände VOR der Corona-Krise müssen vollständig beglichen sein
  • Bei Betrieben, die Kurzarbeit in Anspruch genommen haben, müssen 39% vom AMS-Zuschuss an die GKK bezahlt werden, diese Rückstände sich ebenfalls zu begleichen
  • Bestehende Ratenvereinbarungen müssen pünktlich bedient werden

Es ist ein IRRGLAUBE wer denkt, in der Corona-Krise werden die GKK-Rückstände automatisch gestundet!!

Eine Liquiditätsplanung ist spätestens in diesen Krisenzeiten unumgänglich!

Quelle: Susanne Noitz-Tollerian SNT